Michael und Silke unterwegs

2017 – Eine Banane im Westen (man nehme viel Kalifornien, etwas Oregon und eine Prise Nevada)

03.07.2017 – Lee Vining – Lone Pine

Das Frühstücksangebot in Lee Vining entspricht nicht unserem Geschmack. Alles viel zu üppig oder zu teuer, für das, was geboten wird. Deshalb gibt’s ganz einfach die restlichen Creamcheese-Bagels.

Auf dem Weg nach Mammoth Lakes blühen überall diese hübschen, an Heide erinnernden Blumen.

Leider hat auch hier der Winter noch kein Ende gefunden. Es ist nur die Straße ins Skigebiet, das immer noch in Betrieb ist, geöffnet. Wir kommen weder zum Wasserfall oder an die Seen noch zu Devil’s Postpile. Die Wunschliste für die nächste Westküsten-Reise wird immer länger.

Vor Bishop biegen wir auf die Silver Canyon Rd – mal wieder eine unbefestigte Straße – ab, um zu den Ancient Bristlecones zu fahren. Weit kommen wir nicht. Ein ziemlich viel Wasser führender Bach will durchquert werden, das muten wir unserem Auto dann doch lieber nicht zu und kehren um.

Und so kommen wir dann zu früher Stunde zu einem leckeren Kuchen und richtig gutem Kaffee. Hier in Bishop ist die Bäckerei des Holländers Erick Schat ansässig.

Und zu den Bristlecones kommen wir dann über die offizielle Straße, die zu fahren mit den vielen Kurven und Auf und Abs richtig Spaß macht.

Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in Lone Pine, wir haben im Dow Villa ein Zimmer gebucht. Es ist ein Raum mit dem Charme der alten Zeit. Mit Waschbecken im Zimmer…

Die Entscheidung zwischen einem Abstecher ins Death Valley oder Arches suchen in den Alabama Hills fällt leicht. 

Trotz Nachmittagsdunst können wir die Spitzen des Mount Whitney, mit 4421 m der höchste Berg der Sierra Nevada, gut sehen.

 

 

Wir stromern durch die Kakteen auf der Suche nach den bekanntesten Arches und entdecken dabei allerlei andere „Löcher“ in den Felsen.

Größer als erwartet: der Möbius Arch

Dagegen fast unspektakulär: der Lathe Arch

Nur bei genauem Hingucken im Felsenmeer zu erkennen: the Eye of the Alabama

Der kleine Fußmarsch hat sich gelohnt. ?

Zurück im Örtchen suchen wir uns ein Lokal für’s Abendessen. Unsere Entscheidung fällt auf das Totem Café mit seiner schönen Terrasse. Die Spaghettis zum Steak sind eine etwas merkwürdige Zusammenstellung, es schmeckt aber fantastisch!

Gefahrene Meilen: 222

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