Michael und Silke unterwegs

2011 – (nur ein bisschen) Indian Summer in New England, Quebec und Ontario

Gestern war die Hotelsuche nicht ganz so schwierig. Toronto’s Innenstadt ist uns diesmal zu teuer, wir bleiben in einem Holiday Inn in einem Außenbezirk. Wir sind zufrieden, bekommen ein Zimmer ganz am Ende des Gangs im Erdgeschoss.

Morgens um halb sechs werden wir sehr unsanft geweckt. FEUERALARM!!! Ich guck erstmal aus der Zimmertür, ob Qualm zu sehen ist. Nichts. Riecht auch nicht komisch. Also ziehen wir uns fix an und nutzen dann den Hinterausgang direkt neben unserem Zimmer, um dann zum Haupteingang wieder reinzugehen. Das ganze Foyer steht voller Menschen in Schlafanzügen. Nur ganz wenige haben sich so wie wir schnell was Normales übergezogen. Es ist also wohl doch ernst zu nehmen.

Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an. Mit Atemschutz ausgestattet „stürmen“ die Fireworker das Gebäude, rennen die Treppen hoch und durch alle Gänge, die zu den Zimmern führen. Es dauert nicht lange, bis sich herausstellt, dass es doch nur blinder Alarm war. Glück gehabt. Alle gehen zurück in die Zimmer, bloß wir gehen erstmal frühstücken. Dann packen wir unsere Siebensachen zusammen und machen uns auf zu den kanadischen Amish-People, den Mennoniten in Kitchener.

Schön ist das Wetter heute nicht gerade, wieder regnet es, dazu weht ein kräftiger Wind.

Wie man sieht, unser Auto ist ein Dodge Journey. Michael sagt, den haben wir von Alamo ausgeliehen.

Nächster Fotostopp auf dieser Tagesetappe ist die Kissing Bridge über den Grand River.

Und dann machen wir nochmal Halt in Niagara-on-the-Lake. Dieses Städtchen hat uns schon beim ersten Besuch vor acht Jahren sehr gut gefallen.

Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel, die Niagara Fälle. Wir haben im The Oakes ein Zimmer mit Blick auf die Wasserfälle reserviert. Das Hotel hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Es ist schmuddelig und abgewohnt. Aber wir sind ja nur für eine Nacht hier. Dafür ist der Blick aus dem Fenster klasse (wenn die Fenster denn geputzt wären).

Wir haben noch genug Zeit bis zum Dunkelwerden und fahren zum Whirlpool. Hier hat das Laub endlich mal eine richtig schöne herbstliche Färbung.

Vom Hotel aus sehen wir später in der Dämmerung die aufsteigende Gischt an den Wasserfällen. Nachts werden sie kitschig bunt beleuchtet.

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