Michael und Silke unterwegs

2016 – Exploring the Deep South

Huntsville – Memphis

Ein weiteres Highlight liegt vor uns. Wir wollen zu Elvis.

Kurz hinter Huntsville nutzen wir die Möglichkeit, auf den Natchez Trace Parkway zu fahren. Hier ist überhaupt nichts los. Wir sind zwar wieder früh losgekommen, aber so wenig Verkehr in dieser Gegend überrascht uns dann doch.

links und rechts von der Straße gibt es riesige Baumwollfelder

kein Lieblingstier – ein yellow-black-garden-spider

Und wir fahren, fahren, fahren,,,

Ich: Da ist ein Schwein am Straßenrand. – Michael: Ja, hab ich gesehen. – Ich: Meinst du, das ich das vielleicht gern fotografiert hätte? – Michael: Du hast aber nix gesagt…

Mein lieber Mann dreht dann aber doch um, und mir gelingt dieser Schnappschuss. Gleich danach verschwindet die Wutz im Unterholz.

Bald erreichen wir Tupelo, das Städtchen, in dem Elvis 1935 das Licht der Welt erblickt hat.

Der Laden, in dem Elvis‘ Mutter ihrem Sohn die erste Gitarre gekauft hat, existiert immer noch. Noch heute kann man hier u. a. Gitarren bekommen.

In einem kleinen Laden am Ortseingang trinken wir Kaffee und essen superleckere Kuchenteilchen. Die schmecken so gut, dass wir uns gleich nochmal Nachschub holen.

In Memphis angekommen, können wir im Days Inn at Graceland direkt unser Zimmer beziehen. Wir haben uns dieses Hotel aufgrund der Nähe zu allen Elvis-Gedenkstätten ausgesucht. Nachdem wir unsere vorgebuchten Eintrittskarten abgeholt haben, sehen wir uns gleich Elvis‘ Flugzeuge an. Naja, gehört halt zu den ausgestellten Sachen. Die Möblierung im Inneren ist so dick in Plastikfolie eingeschlagen – die können mir hundertmal versichern, dass die Gurtschließen aus purem Gold sind…

Im Hotel bietet man uns an, einen Shuttle zur Beale-Street zu organisieren. Der ist hier aber doppelt so teuer wie in Nashville. 20 $ pro Strecke nur, um einmal die Blues-Clubs zu sehen, das ist uns zuviel. Wir nehmen unser Auto und finden direkt um die Ecke der Beale-Street einen Parkplatz. Es ist ja erst sechs und die Party beginnt hier wohl erst wenn’s dunkel wird.

Es ist noch nicht viel los, aber die Stimmung ist deutlich besser als in Nashville. Wir schlendern eine Weile umher und überlegen, wo wir Essen gehen könnten.

Den Sonnenuntergang genießen wir am Mississippi.

Zum Abendessen gehen wir in ein Lokal in der Nähe unserer Unterkunft. Hier tritt heute abend Michael Cullipher auf. Mit seinen Elvis-Imitationen kommt er beim vorwiegend weiblichen Publikum sehr gut an. Der Laden ist brechend voll und die Stimmung ausgelassen.

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