Michael und Silke unterwegs

2015 – Unsere ganz persönliche Eroberung der Route 66

Las Vegas Roundtrip

Unsere an Technik interessierten Männer möchten sich das Superbauwerk Hoover-Damm ansehen. Also haben wir die Route für diesen Tag so geplant, dass wir am Vormittag Zeit genug haben, dort an einer Führung teilzunehmen.

 

Keiner von uns hat mit diesen Temperaturen gerechnet. Morgens um neun sind schon 100 °F = 38 °C. Beim ersten Stopp entledige ich mich meiner Jacke und werde sie für den Rest des Urlaubs nicht wieder anziehen! Ich hatte mir zwar vorgenommen, nicht ohne Sicherheitskleidung zu fahren, aber…

Am Hoover-Damm merkt man, dass ganz Amerika Ferien hat. Und alle verbringen ihn hier! Mit den Motorrädern bei dieser Hitze im Stau vor den Sicherheitskontrollen zu stehen, macht keinen Spaß. Und der Parkplatz ist viiieeel zu weit weg vom Eingang zum Damm!

Schnell entscheiden wir, unsere Tour entlang des Lake Mead fortzusetzen. Wir wollen rote Steine im Valley of Fire sehen.

Inzwischen haben wir 113 °F (46 °C). Da kühlt auch kein Fahrtwind mehr. Bei PeterH spielt der Kreislauf verrückt. Wir halten an der Ranger-Station und füllen unsere Wasserflaschen auf. PeterH trinkt, füllt nach, trinkt… Das belastet den Kreislauf noch viel mehr, und ihm geht es gar nicht gut. Als es auch nach einer längeren Pause nicht besser wird und ihm der kalte Schweiß auf der Stirn steht, beschließen wir, dass ich mit ihm ins Hotel zurück fahre. Peter und Regina und auch Andreas schließen sich an, so dass Michael und Ebbo zu zweit ihren Weg in Richtung Valley of Fire fortsetzen.

Die beiden brauchen eine ganze Weile, bis sie wieder im Hotel sind. Während dessen habe ich die Zeit genutzt und die ersten beiden Seiten meines Reiseberichts geschrieben. Ein tägliches Update – wie geplant – rückt in immer weitere Fernen. Mit einer Gruppe zu reisen, lässt deutlich weniger Freiraum als gedacht, aber es macht ganz viel Spaß.

 

Da wir uns alle erst wieder zum Abendessen verabredet haben, gehen Michael und ich in Siegfried und Roy’s Secret Garden im Hotel Mirage und lösen den Gutschein, den wir uns bei My Vegas erspielt haben, ein. Es ist eine kleine gepflegte Anlage mit ein paar (weißen) Raubkatzen und einigen Delfinen, die uns in einer kleinen Show ihre Kunststücke präsentieren.

Als wir uns um 19.00 Uhr treffen, hat keiner eine Idee, wohin wir zum Essen gehen sollen. Also entscheiden wir, mit dem Bus zur Fremont Street zu fahren und uns dort ein Lokal zu suchen. Peter hat vom Heart Attack gehört und ist ganz schön geschockt, dass dort wirklich alle Gäste im OP-Hemd sitzen. Zum Glück ist es so voll, dass wir keinen Platz bekommen. Wir gehen zu Dennys. Ich finde, die Qualität dort ist in den letzten Jahren wieder deutlich besser geworden.

Auf dem Rückweg zum Hotel steigen wir am Stratosphere Tower aus, um von oben einen Blick auf das nächtliche Las Vegas zu werfen.

 

 

(zurück zur Startseite)

 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.