Michael und Silke unterwegs

2015 – Unsere ganz persönliche Eroberung der Route 66

LA – Pasadena

Der Weg ist das Ziel, und das heißt für uns CHICAGO!

 

Mit der Motorrad-Übernahme bei EagleRider hat alles – trotz einiger Missverständnisse – relativ reibungslos geklappt. Das Auto ist auch schnell bei Alamo abgegeben.

 

Bis das Gepäck komplett verstaut ist und wir endlich am Hotel wegfahren, ist es fast schon eins.

 

Für heute steht aber keine allzu lange Tour auf dem Plan. Wir müssen uns erst an das Fahren in Amerika gewöhnen. So einen starken Verkehr wie hier im Großraum LA haben wir noch nicht auf dem Moped erlebt.

 

Als erstes steuern wir den Pier von Santa Monica an. Ich hab offenbar Mist beim Routen ausarbeiten für unser Navi gemacht, deshalb fährt Ebbo heute vorweg.

 

Am Pier finden wir direkt noch ein paar Parkplätze. Da das eigentliche Ende der Route 66 unser Start ist, kleben wir einfach mal ein BEGIN über das END. Die Leute auf dem Pier gucken uns ziemlich komisch an. Aber es findet sich gleich jemand, der von uns das Gruppenfoto macht.

Bis nach Malibu fahren wir danach entlang des Highway No. 1. Dann biegen wir ab in die Berge. Über den Mullholland Drive erreichen wir nach einer schönen kurvenreichen Strecke mit herrlichen Ausblicken über LA den Hollywood Walk of Fame, wo wir einen Fotostopp einlegen. Dafür parken wir unsere Mopeds hinter einem Lokal. Der Lakai ist sofort zur Stelle und will tatsächlich 20 $ pro Parkplatz haben, obwohl wir ihm sagen, dass wir bloß eine Stunde hierbleiben wollen. Zähneknirschend bezahlen wir, zum Glück passen immer 2 Mopeds auf einen Platz.

Auf dem Hollywood Blvd. ist megaviel los. Aber wir schaffen es, uns in dem Gedränge nicht zu verlieren. Nur brauchen wir viel länger als geplant, um uns wenigstens ein bisschen Hollywood um die Nase wehen zu lassen. Michael ruft sicherheitshalber im Hotel an und sagt Bescheid, dass wir erst nach 18.00 Uhr ankommen werden.

Es wird schon dunkel, als wir endlich unser Hotel an der Route 66, das Best Western Pasadena Inn, erreichen. Bis wir alle unsere Motorräder abgepackt und uns geduscht haben, ist es dann schon zu spät, um noch irgendwo etwas Leckeres zum Essen zu bekommen. Uns bleibt nur Jack-in-the-Box. Naja, zumindest satt sind wir geworden…

Auf dem Rückweg zum Hotel holen wir uns in einem Supermarkt noch Bier und Wein, um unseren ersten Fahrtag gemütlich abzuschließen. In der Lobby ist es durch die Klimaanlage viel zu kalt, deshalb setzen wir uns einfach vor unseren Zimmern auf den Boden. Uns allen hat das Fahren heute viel Spaß gemacht, und wir freuen uns schon auf morgen.

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